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In den Kreisen Aachen, Düren und Heinsberg ist man sich einig: „Wir packen es an!“

Herzogenrath. Am 25. Juni 2009 wurde ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der StädteRegion Aachen sowie den Kreisen Düren und Heinsberg gelegt. 14 Mitglieder sind sich einig: „Wir packen es an!“. Das EuRegionale-Projekt „Industrielle Folgelandschaft“ nehmen die zukünftigen Vereinsmitglieder zum Anlass, ihre Region in den Bereichen Freizeit und Tourismus mit dem Schwerpunkt Naherholung weiterzuentwickeln.

Im Verlaufe der grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Belgisch und Niederländisch Limburg sowie eine im Jahr 2008 durchgeführte Studie zum Thema „touristische Organisation der Nordkreise von Aachen und Düren“ hat sich gezeigt, dass für eine freizeit- und tourismusorientierte Entwicklung auch auf der deutschen Seite der Grünmetropole gute Chancen bestehen.

Mit dem Zusammenschluss zum Grünmetropole e.V. sollen die organisatorischen und inhaltlichen Grundlagen einer auf den Schwerpunkt Naherholung ausgerichteten Freizeit- und Tourismusregion gelegt werden.

Zu diesem Zweck wurde nun der Verein mit dem Namen „Grünmetropole e.V.“ gegründet. Gründungsmitglieder sind die Kreise Aachen und Düren, die Gemeinden Aldenhoven, Inden und Niederzier, die Städte Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Geilenkirchen, Herzogenrath, Hückelhoven und Stolberg sowie der Brückenkopf-Park Jülich und der Verein Zukunftsinitiative Aachener Raum (ZAR e.V.). Der Verein steht neuen Mitgliedern positiv und offen gegenüber.

Über 30 Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote wurden bereits entlang der Grün- und Metropolroute auf der deutschen Seite definiert und vermarktet. Die Mitglieder des „Grünmetropole e.V.“ nehmen diese Entwicklung daher zum Anlass, ihre Region in den Bereich der Naherholung gezielt weiterzuentwickeln. Zu den Themen (eu)regionale Kultur, Industriekultur und Natur werden touristische Angebote ausgearbeitet. Die qualitative Verbesserung der touristischen Infrastruktur soll dabei ebenso verwirklicht werden wie eine verstärkte Kooperation mit Hotel und Gastronomie.

Die in den letzten drei Jahren aufgebauten Netzwerke und Kooperationen mit den touristischen Organisationen im regionalen Umfeld sowie Belgien und den Niederlanden unterstützen durch einen regen Erfahrungsaustausch die Entwicklung des Grünmetropole e.V.

Ort für die Gründungsversammlung war die Burg Rode, eines der touristischen „Highlights“ der Grünmetropole. Auf der Café-Terrasse bietet sich ein wunderschöner Ausblick in die Landschaft der Grünmetropole.

Erste Früchte der touristischen Entwicklung findet man zum Beispiel an der Grünroute in Jülich-Altenburg. Das „Gut Alte Burg“ lädt Radfahrer, Wanderer und Spaziergänger an den Wochenenden zum einkehren ein. Im Innenhof des restaurierten und umgebauten Bauernhofs steht ab diesem Sommer einer gemütlichen Pause nichts mehr im Wege. Ganz nach dem Motto Bayrischer Biergärten können Speisen selber mitgebracht werden. Im Angebot des Cafés finden sich heiße und kalte Getränke sowie eine Auswahl an Kuchen für den süßen Hunger zwischendurch. Bereits in höheren „Sphären“ hat sich das Gut herumgesprochen. Im Juli wird der ehemalige Astronaut Ulrich Walter in Altenburg zu Gast sein.


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